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16.05.2017 Von: Nadja Donauer

Stiftung Rheingrafenstein unterstützt Ritterburgspiel auf der Ebernburg


Franz von Sickingen erhält Unterstützung von seiner Schwester Justine im Stück "Ich hab´s gewagt" | Foto: Klaus Drumm

Die Stiftung Rheingrafenstein Max und Herta Kuna unterstützt das Ritterburgspiel auf der Ebernburg. Über 5.000 € wurden dem Ebernburg-Verein als Veranstalter des Burgspiels bewilligt.

Die Vorsitzenden der Stiftung Rheingrafenstein Dr. Bettina Mackeprang,  Manfred Rapp und Axel Wieneke freuen sich auf das nahende Kulturerlebnis: „Wir fördern gern Bildung, die Spaß macht und helfen in diesem Fall dem Ebernburg-Verein dabei, die Renovierung unseres Kulturdenkmals im Nahetal umsetzen zu können.“

Ein Theaterstück der besonderen Art präsentiert der Ebernburg-Verein auf der Ebernburg am 9., 10. und 11. Juni 2017. An vier Terminen bringen rund 40 mittelalterlich gewandete Darsteller der Heimatfreunde Landstuhl das Ritterschauspiel „Ich hab´s gewagt“  auf die drei Bühnen auf der Ebernburg. Das Theaterensemble, welches jährlich die Burgspiele Landstuhl gestaltet, begibt sich auf Wanderschaft und verzaubert sein Publikum zurück ins Mittelalter.  Das Publikum wechselt zwischen drei Bühnen mit dem Ensemble, daher sollten die Zuschauer mobil und „gut zu Fuß“ sein, denn sie werden selbst aktiv: Von der Bühne am Denkmal geht es hoch zum Burghof, hinab zum Feldlager und wieder zurück zum Burghof. Denn Mobilität ist gefragt, wie Franz von Sickingen als Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft selbst erfahren musste. Der österreichische Schriftsteller Eduard von Bauerfeld schuf die Grundlage für dieses Stück bereits 1848.  „Volk oder Fürst – ich kann nicht heucheln – ich hasse jede Tyrannei“ ist eines seiner Zitate.

Das Stück präsentiert unterhaltsam historische Zusammenhänge und Ereignisse: Es erzählt die Geschichte Franz von Sickingens - dessen Suche nach Verbündeten im Kampf gegen die Herrschaft der Fürsten, seine Verhandlungen und kämpferischen Auseinandersetzungen. Martin Luther tritt als hineingedichteter Vermittler zwischen Bauern und Fürsten auf. Regisseur Andreas Altherr beschreibt sein Stück als ein Aufeinandertreffen der beiden Welten Macht und Ideologie: „Wir machen mitreißendes, ansteckendes Theater und schaffen dabei einen aktuellen gesellschaftlichen Bezug. Ziel zum einen ist die Erkenntnis, dass wir für unsere Weltoffenheit lange brauchten und diese Errungenschaft hüten müssen und zum anderen wie wichtig die Beziehung zwischen Volk und Fürst ist.“

Im  Rahmen des Reformationsjubiläums ist das Stück exklusiv nur auf der Ebernburg erlebbar. Die Premiere beginnt am Freitag, 9. Juni um 19:30 Uhr. Am Samstag, 10. Juni finden zwei Vorstellungen um 15:30 Uhr und 19:30 Uhr statt, der letzte Aufführungstermin ist am Sonntag, 11. Juni  um 14:30 Uhr. Karten sind erhältlich beim Verkehrsverein Rheingrafenstein e.V., Berliner Straße 60, 55583 Bad Münster am Stein-Ebernburg, Tel. 06708 641780, bei der Tourist-Information im Haus des Gastes, Kurhausstr. 22-24, in Bad Kreuznach, Tel. 0671 8360050 sowie bei der Verwaltung der Ebernburg Tel. 06708 6176612, auf Wunsch werden die Karten gegen Versandgebühr auch per Post verschickt.

Die Kosten für die zweistündige Unterhaltung betragen 9 € pro Person, mit Ermäßigung und für Kinder zwischen 12 und 16 Jahren 5 €, für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.