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Die Veranstaltungen der Evangelischen Arbeitsstelle im zweiten Halbjahr 2017 finden Sie auf einen Blick als Download des Halbjahresprogramms 2/2017

15.04.2016

Maifest zum Tag der Arbeit unter dem Motto „1. Mai – Sonntag frei!“


Pfarrer Gerd Kiefer eröffnet den Gottesdienst am 1. Mai im Volkspark

Pfarrer Gerd Kiefer eröffnet den Gottesdienst am 1. Mai im Volkspark

Pastoralreferent Martin Wolf der Katholischen Hochschulgemeinde gestaltet den Gottesdienst mit

Pastoralreferent Martin Wolf der Katholischen Hochschulgemeinde gestaltet den Gottesdienst mit

DGB Regionsgeschäftsführer Westpfalz Michael Detjen eröffnet das Maifest im Anschluss an den Gottesdienst

DGB Regionsgeschäftsführer Westpfalz Michael Detjen eröffnet das Maifest im Anschluss an den Gottesdienst

Am 1. Mai um 10 Uhr startet das Maifest des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Westpfalz Kaiserslautern auf der Bühne im Volkspark Kaiserslautern mit einem ökumenischen Gottesdienst. Da der diesjährige „Tag der Arbeit“ als Gedenktag der Arbeiterbewegung auf einen Sonntag fällt, lautet das Motto von Pfarrer Gerd Kiefer der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft sowie Pastoralreferent Martin Wolf „1. Mai – Sonntag frei“. Im Anschluss eröffnet Michael Detjen (DGB Westpfalz) das Maifest, Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel spricht Grußworte, Festredner ist Klaus-Peter Hammer (Vorsitzender GEW Rheinland-Pfalz). Das musikalische Rahmenprogramm gestalten die beiden Künstler MYK SNO und Philipp Graf. Zusätzlich gibt es Info-Stände, Essen und Trinken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Themen hat der Gewerkschaftsbund viele: Die Verhinderung von Ausnahmen beim Mindestlohn, die Stärkung gesetzlicher Renten, mehr Gerechtigkeit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt und nötige Investitionen in Schulen, Kitas, Verkehrswegen sowie im öffentlichen Dienst. In diesem Jahr steht für die Maifeier die Forderung des Gewerkschaftsbunds nach mehr Solidarität und Mitbestimmung im Vordergrund.
Dabei ist Solidarität zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken gefragt. Das Miteinander zwischen den ökumenischen Kirchen und dem regionalen Gewerkschaftsbund sowie dessen Mitgliedsgewerkschaften dient dabei als ein Vorbild, denn bereits seit Jahren gestalten evangelische sowie katholische Kirche und DGB die Maifeier im Volkspark gemeinsam.

Gerd Kiefer, Leiter der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft in Kaiserslautern, setzt sich für die Erhaltung der Sonntagsruhe ein: „In diesem Jahr werden es einige Menschen schade finden, dass der Feiertag auf einen Sonntag fällt; aber gerade darum ist es gut, dass wir uns an einem Sonntag Themen wie der Ausweitung von Arbeitszeiten annehmen.
Auch wenn verkaufsoffene Sonntage ein Publikumsmagnet sind, können wir froh sein, dass das Ausnahmen sind und wir das Privileg des arbeitsfreien Sonntags zur Erholung nutzen können.“

Pastoralreferent Martin Wolf leitet die Katholische Hochschulgemeinde Kaiserslautern. Er meint: „Im Zeitalter der sozialen Netzwerke ist Solidarität schnell bekundet. Dafür reicht oft ein Mausklick. Doch Solidarität erweist sich erst dann, wenn es ernst wird. Wenn ich vor der Frage stehe, was ich konkret dafür tun will. Oder auch, worauf ich zu verzichten bereit bin. Zum Beispiel zu Gunsten der Menschen, die immer öfter auch am Sonntag arbeiten müssen.“

Laut Michael Detjen, DGB Regionsgeschäftsführer Westpfalz, sei die Forderung „Zeit für mehr Solidarität“ aktueller denn je. Und er fordert Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Beteiligung auf: „Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände versuchen immer wieder die über Jahrzehnte erkämpften Arbeitnehmerrechte zu schwächen. Sei es zum Beispiel bei Wochenendarbeit, oder gar bei der wöchentliche Gesamtarbeitszeit. Aus solchen Gründen des Angriffs auf uns Arbeitnehmer müssen wir zusammen stehen. Der 1. Mai bietet dafür den richtigen Rahmen, eine klare Botschaft in die Welt zu senden.“